F3J-SUPREME

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F3J-Modell für höchste Wettbewerbsansprüche

Variante mit Kreuzleitwerk

Das "SUPREME"-F3J-Modell entstand im Jahr 2006 auf Anfrage meiner schweizer Freunde Ruedi und Reto Baumgartner.

Die wichtigsten aerodynamischen und flugmechanischen Anforderungen an das Modell waren:

Aufzählung

mühelose Erfüllung der 15 Minuten-Flugaufgabe auch bei Flaute

Aufzählung

überlegene Streckenflugeigenschaften

Aufzählung

einfachste  Manövrierbarkeit

Aufzählung

bestmögliche statische und dynamische Flugstabilität für sicheres Fliegen in großen Entfernungen

Die Formen für das Modell wurden von den Baumgartners in relativ kurzer Zeit hergestellt und mittlerweile haben einige Exemplare mit stetig besserer Qualität und Abfluggewichten um die 2000 Gramm die Formen verlassen. Ruedi und Reto sind mit dem Ergebnis höchst zufrieden und halten es für voll konkurrenzfähig.

Zur Konstruktion des Modells wurden unter anderem auch die theoretischen Aspekte zur statischen und dynamischen Längsstabilität wie in dem Essay über die "Exakte Theorie der Längsstabilität" dargelegt herangezogen. Des Weiteren wurde insbesondere Betrachtungen über den Einfluss der Massenträgheitsmomente von Flügel, Rumpf und Leitwerk auf die dynamische Richtungsstabilität angestellt, um ein ausgewogenes Verhältnis von Flügel-V-Form und Seitenleitwerksfläche entsprechend den Vorgaben zu ermitteln. Wie sich zeigte, ist es bei einem Modell der gegebenen Größe wirkungsvoller, ein Kreuzleitwerk als ein V-Leitwerk zu nehmen. Also wurde das Modell mit Kreuzleitwerk wie in der Grafik angeführt gebaut.

 

Ruedi und Reto Baumgartner mit "SUPREME"-Flotte bei der F3J-EM 2007

Foto: Koni Oetiker/Ch

Ruedi und Reto Baumgartner mit Ihrer SUPREME-Flotte bei der F3J-EM 2007

 

Die folgenden Grafiken und Tabellen geben die wichtigsten aerodynamischen und flugmechanischen Besonderheiten des F3J-SUPREME wieder, die anhand des FMFM-Prgramms berechnet wurden. Die praktischen Flugerfahrungen haben diese Resultate vollumfänglich bestätigt.

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Insbesondere vermitteln die Auftriebsgrafiken für Flügel und Leitwerk einen Eindruck von deren hoher Effizienz. Die Tragflächenenden wurden so gestaltet, dass beim langsamen, engen Thermikkreisen keine unliebsamen Strömungsabrisse auftreten.

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Für den Flügel wurde bis zum leicht aufgestellten Randbogen das HQ/W-2,5/9-Profil gewählt, das Flügelende wurde zur Spitze hin auf das HQ/Winglet-Profil mit einer leichten negativen Schränkung um -0,5° Grad gestrakt, um das Abrissverhalten noch weiter zu verringern. Die Flugleistungen, wie oben schon erwähnt, lassen mit diesem Strak kaum Wünsche offen. Details über die Leistungsfähigkeit des Profils finden sich unter HQ/W-2,5/9-Polaren.

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Die flugmechanischen Charakteristika der Längsstabilität wurden so gewählt, dass der Schwerpunkt bei Nullauftrieb am Höhenleitwerk das Leistungsoptimum des Tragflügels liefert.

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V-Form des Tragflügels und Seitenleitwerksgröße (Kreuzleitwerk) wurden für stressfreies Thermikkreisen in großen Distanzen und gute Manövrierbarkeit beim Starten, Fliegen und Landen optimiert.

 

 

 

 

 

 

 

Copyright © Dr. Helmut Quabeck, 2010